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1. Mannschaft


Frohe Ostern auf der Talwiese


1.FC Rielasingen-Arlen - SV Bühlertal 2:1 (0:1)

1 Rittenauer - 3 Kratt, 29 Unden, 24 Lang, 27 Werne (85. 5 Wellhäuser) - 22 Leschinski, 11 Bertsch, 17 Winterhalder, 18 Lehn (90. + 1 16 Schneider) - 28 Stark (89. 8 Büche), 7 Stricker

(7.) 0:1 Philipp Keller   (74.) 1:1 Tobias Bertsch  (81.) 2:1 Sebastian Lehn

Zuschauer: 240              Schiedsrichter: Marvin Maier (Windschläg)

 

Endlich gelang der erste Sieg 2015, man bleibt in der gesamten Rückrunde ungeschlagen und Sebastian Lehn erzielte den Siegtreffer mit dem 1. Saisontor und die am Rande bemerkt, übernahm die zweite Mannschaft am Donnerstag die Tabellenführung. Es gab schon sportlich unangenehmere Ostern auf der Talwiese

Der SV Bühlertal kam mit einem richtigen Lauf auf die Talwiese und dieser Lauf setzte sich auch zunächst fort, denn schon nach sieben Minuten nutzte Philipp Keller ein Mißverständnis in der Rielasinger Abwehr und köpfte mit einer Bogenlampe über Jürgen Rittenauer hinweg zum 0:1 ins Tor. Damit war genau das passiert, was man auf Seiten der Gastgeber vermeiden wollte - ein Rückstand. Die Gäste spielten in der Folge selbstbewusst auf und ließen wenig zu.  Die Gastgeber spielten auch viel zu kompliziert und brachten zu wenig Tempo in ihre Aktionen. In der 25. Minute ging es dann endlich mal etwas schneller und Frank Stark kam über halblinks in den Strafraum scheiterte aber mit seinem Abschluss an Bühlertals Torhüter Daniel Zeitvogel. Aber das war eigentlich die einzige Großchance für die Platzherren vor der Pause. Die Gäste boten läuferisch eine sehr engagierte Leistung und kamen dadurch auch wenig in Bedrängnis. Auch in der zweiten Halbzeit blieben die Aktionen der Gastgeber wenig zwingend. Allerdings verlagerte man die Aktionen vermehrt Richtung Gästestrafraum. Die Gäste ihrerseits verlegten sich in dieser Phase zu sehr mit dem Verwalten des knappen Vorsprungs. Nach 64 Minuten kam wieder Bewegung in die zähe Begegnung. Alex Stricker versuchte sich in einer Einzelaktion, verfehlte aber mit seinem Abschluss aus 19 Metern, das Tor um rund einen Meter. Im Gegenangriff brachten sich die Gastgeber wieder unnötig in Bedrängnis als ein Abspiel beim Bühlertäler Moritz Keller und dieser mit einem Heber einen guten Meter übers Tor erfolglos blieb. Und so brachte eine Standardsituation die Wende. Björn Undens scharfer Kopfball, nach einer Ecke, konnte Daniel Zeitvogel nur abklatschen, Tobias Bertsch schaltete am schnellsten und brachte den Ball aus kurzer Entfernung zum Ausgleich über die Linie. Von einem Torwartfehler kann man allerdings auch nicht sprechen, den der Kopfball war extrem schwer abzuwehren. Die Gastgeber bekamen nun Rückenwind und in der 81. Minute drang Sebastian Lehn mit einem Dribbling von der linken Seite in den Strafraum ein, setzte sich durch und verwandelte aus spitzem Winkel mit einem hervorragenden Abschluss ins lange Eck zum 2:1. Mit seinem 1. Saisontor erzielte er ein echtes Traumtor. Nun setzten die Gäste noch einmal alles auf eine Karte und drängten bis zum Schluss auf den Ausgleich, weil die Gastgeber zwei Konter in den Schlussminuten trotz Überzahl ganz schlecht ausspielten.

Am Ende dann aber doch Jubel auf der Talwiese, denn die Bilanz kann sich sehen lassen. Die letzten 15 Saisonspiele gab es nur eine Niederlage, in der Rückrunde bleibt man unbesiegt und mit nun 34 Punkten kann man beruhigt die nächsten schweren und interessanten Aufgaben angehen.

Michael Santoro sprach am Ende von einem verdienten Heimsieg für die Gastgeber, weil seine Mannschaft nach guten 45 Minuten, danach zu wenig in das Spiel investiert habe und deshalb am Ende mit leeren Händen da steht. Dennoch könne er seiner Mannschaft wenig vorwerfen, man ist weiter im Rennen und wird versuchen das nächste Heimspiel gegen den SV Endingen siegreich zu bestreiten.

Oliver Hennemann war natürlich glücklich über diesen hart erkämpften Heimsieg gegen einen Gegner der gezeigt habe, warum er die letzten drei Spiele siegreich bestreiten konnte. Er hofft, das nach drei Unentschieden in Folge mit diesem ersten Sieg bei seiner Mannschaft nun der Knoten wieder aufgegangen ist.