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1. Mannschaft


Nächte Herausforderung für die Talwiesenelf steht an

Am Samstag reist der 1.FC Rielasingen-Arlen an das „Tor der Schwäbischen Alb“ nach Reutlingen an die „Kreuzeiche“. Der Traditionsverein SSV Reutlingen 1905 befindet sich quasi im dritten Saisonstart. Zweimal stoppten Coronafälle die Württemberger und sorgten für spielfreie Wochen. So rutschte der SSV bis zum vergangenen Wochenende auf Platz 18 in der Oberligatabelle ab. Mit gerade einmal 5 Spielen (darunter ein einziges Heimspiel) ging man am vergangenen Dienstag mit einem Heimspiel gegen FC-Astoria Walldorf II in diesen Neustart und stand am Ende trotz phasenweiser drückender Überlegenheit und mit einigem Aluminiumpech, durch zwei späte Walldorfer Tore, mit leeren Händen da. Zwei Heimspiele ohne Tor und ohne Punkte, da kann man sich noch glücklich schätzen, dass man in den bisherigen Auswärtsspielen immerhin fünf Punkte holen konnte. Dennoch gerät der SSV mehr und mehr unter Zugzwang. Es wird in den nächsten Wochen eine Terminhatz mit Nachholpartien folgen und obwohl man relativ ja durchaus noch in Schlagweite zum Mittelfeld liegt, macht jede Niederlage die Situation nicht einfacher und das Umfeld beginnt langsam aber sicher nervöser zu werden.

Um einen Fehlstart zu vermeiden ist die Mannschaft von Maik Schütt am Samstag eigentlich zum Punkten verdammt, dabei liest sich die bisherige Bilanz für die Württemberger gegen die Talwiesen-Elf eher ernüchternd. Zwei Spiele, zwei Niederlagen und dabei 0:5 Tore.
Michael Schilling will allerdings von einer Favoritenrolle zurecht nichts wissen und erwartet auch beim SSV Reutlingen einen schweres Spiel gegen einen erfahrenen und guten Gegner. „Jedes Oberligaspiel soll für meine junge Mannschaft ein Freudentag sein. Wir fahren mit der nötigen Demut an die Kreuzeiche, aber werden versuchen dort wieder zu punkten.“

Die Leistung am vergangenen Sonntag gegen den Titelfavoriten war sehr ansehnlich und brachte einen verdienten Punkt ein. Nach zuvor zwei Auswärtsniederlagen war dieser Punkt wichtig für die Moral. Am Samstag fallen nach wie vor Daniel Niedermann und Stephan Ohnmacht verletzt aus. Wieder im Kader waren Daniel Wehrle und Danny Berger, die nach ihren Verletzungen, am vergangenen Samstag über 90 Minuten Spielpraxis in der Bezirksligamannschaft sammeln konnten.

Derweil entschied der Württembergische Fußballverband, angesichts 19 Spielabsagen wegen Corona-Erkrankungen, dass ab sofort, ungeimpfte Spieler in Quarantäne wie Verletzte oder Gesperrte zählen. Solange 16 Spieler zur Verfügung stehen (maßgeblich sind Spieler, die im bisherigen Saisonverlauf mindestens einmal auf dem Spielbericht genannt waren) muss gespielt werden.