Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Informationen. Durch die Nutzung unserer Homepage erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen.

1. Mannschaft


Stuttgarter Kickers gastieren zum ersten Pflichtspiel auf der Talwiese

 
In der dritten Oberligasaison kommt es zum ersten Treffen gegen die Stuttgarter Kickers auf der Talwiese, nachdem man sich in den beiden abgebrochenen Saisons zweimal auf der Waldau unter dem Fernsehturm duellieren durfte.

Keine Frage, mit den Stuttgarter Kickers kommt der wohl bekannteste Verein dieser Oberliga Baden-Württemberg auf die Talwiese, findet man doch zwei Jahre Bundesliga in der Historie (zuletzt 1991/92). Entsprechend groß ist die Vorfreude im Umfeld und ganz besonders bei der Mannschaft und dem Trainerteam. Vor der Saison galt es als ausgemacht, dass sich der SGV Freiberg und die Stuttgarter Kickers einen Zweikampf um Platz 1 liefern werden. Beide Mannschaften zeigten aber zu Beginn der Saison Schwächen. Der SGV Freiberg grüßt im Moment von der Spitze, die Stuttgarter Kickers, bei zwei Spielen und acht Punkten weniger, nur auf Platz 6. Die "Blauen" stehen also durchaus schon unter Druck, obwohl sie das direkte Duell in Freiberg am 2. Spieltag mit 1:0 gewinnen konnten. Aber in der Offensive drückt bei den Kickers der Schuh. 16:6 Tore das Torverhältnis nach 12 Spielen ist in der Offensive für einen Aufstiegskandidaten wenig. Sechs Gegentore sind natürlich sehr wenig, allerdings mussten die Kickers trotz dieser geringen Anzahl an Gegentoren, schon drei 0:1-Niederlagen hinnehmen. Nach der zweiten Niederlage war dann schon Schluss für Trainer Ramon Gehrmann, der durch seinen Co-Trainer und langjährigen Juniorentrainer Mustafa Ünal ersetzt wurde. Die folgenden Spiele waren dann durchaus erfolgreich, auch wenn man auch nicht das große Offensivfeuerwerk abgebrannt hatte, doch am vergangenen Samstag gab es dann einen weiteren Rückschlag, als die Kickers nach einer überschaubaren Leistung im Spitzenspiel bei der FSV Bietigheim-Bissingen mit 0:1 unterlag. Ein Problem für die Kickers ist, dass in der Offensive die zwei besten Torschützen der letzten Saison Mija Tunjic und Markus Obernosterer in dieser Saison immer wieder verletzt ausfielen und voraussichtlich auch am Mittwoch nicht im Kader stehen werden. Allerdings stehen immer noch sehr erfahrene Spieler auf dem Platz, da ist zum Beispiel Kevin Dicklhuber zu nennen, der in den vergangen Jahren beim 1.Göppinger SV der Unterschiedsspieler war. Zuletzt konnten sich aber auch die beiden 19-jährigen Spieler Lirim Hoxha und Konrad Riehle in den Vordergrund spielen. Gestern wurde bei den Kickers noch eine überraschende Personalie vermeldet. Der Sportchef Lutz Siebrecht verließ die Kickers auf eigenen Wunsch mit sofortiger Wirkung und wechselt zu Lokomotive Moskau, wo sein langjähriger Wegbegleiter Markus Gisdol seit wenigen Wochen Trainer ist.
Bei der Talwiesen-Elf ist die Stimmung natürlich sehr gut, nach dem Derbysieg gegen den FC 08 Villingen ist man nun schon sechs Spiele ungeschlagen und geht gegen die Kickers mit breiter Brust in dieses Spitzenspiel. Nachdem man schon gegen die SGV Freiberg auf heimischen Kunstrasen eine starke Leistung geboten hat, möchte man auch gegen die Stuttgarter Kickers selbstbewusst auftreten. Am vergangenen Wochenende konnte man den gesamten Kader aufbieten, wobei Christoph Matt noch Nachholbedarf hat. Danny Berger, Daniel Wehrle und Stephan Ohnmacht konnten in der zweiten Mannschaft wichtige Spielpraxis über 90 Minuten sammeln, so dass Michael Schilling wieder wichtige Alternativen zur Verfügung stehen.
Es gibt am Mittwoch auch ein Wiedersehen mit Ivo Colic, der vor dieser Saison zu den Kickers gewechselt ist, dort am Anfang immer in der Anfangsformation stand, nach dem Trainerwechsel allerdings meistens eingewechselt wurde. яндекс
Anstoß ist um 18:30, um Verzögerungen am Einlass zu vermeiden, sollten die Zuschauer so früh wie möglich vor Ort sein.