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1. Mannschaft


Samstag geht es zum SV Linx

Am vergangenen Mittwoch sanken viele Rielasinger Akteure nach leidenschaftlichen 95 Minuten enttäuscht zu Boden. In der allerletzten Minute krachte noch ein Schuss von Dominik Almeida ans Lattenkreuz des Stuttgarter Tores und der Nachschuss von Ryotaro Tomizawa ging um Zentimeter am Tor vorbei und so musste man sich erstmals in dieser Saison zu Hause geschlagen geben. Es war eine Niederlage gegen bärenstarke Stuttgarter Kickers. Eine Niederlage, bei der die Mannschaft auch sehr viel Kraft gelassen hat. Es gilt nun für die Physioabteilung, die Spieler wieder soweit fit zu bekommen, dass die kräftezehrende Partie vom Mittwoch wieder aus den Knochen geschüttelt werden kann. Nur drei Tage später kommt es schon zum nächsten Oberligaspiel beim SV Linx, wo auf einem, jahreszeitlich bedingt, tiefen Platz gespielt werden wird.

Ein dickes Fragezeichen steht allerdings hinter Gian-Luca Wellhäuser, der schon früh mit einer Fußverletzung vom Feld musste. Ob ansonsten alle angeschlagenen Spieler wieder fit sind, wurde in den beiden Trainingseinheiten am Donnerstag und Freitag abgeklärt. Die Mannschaft kann aber durchaus Positives aus dem verlorenen Heimspiel mitnehmen, denn die Stuttgarter Kickers mussten schon eine Topleistung abliefern, um auf der Talwiese zu bestehen.
Beim SV Linx ist die sportliche Situation momentan angespannt. Nach einem guten Saisonstart, mit 10 Punkten aus den ersten fünf Spielen (darunter allerdings auch ein krachendes 0:7 gegen Bietigheim-Bissingen), brachte eine dreiwöchige Coronapause den SV Linx völlig aus dem Tritt. So blieb man in den letzten sechs Spielen sieglos und holte nur zwei Punkte bei 2:13 Toren. Personell forderten zwei englische Wochen ebenfalls ihren personellen Tribut. Torjäger Marc Rubio fehlt seit längerem mit einem Bänderriss im Knöchel und nun bangt man auch um den Kapitän Adrian Vollmer, der sich im Training eine Muskelverletzung zugezogen hat. Der SV Linx hat zwar erst 12 Spiele (die zwei fehlenden Spiele werden in nun zwei weiteren englischen Wochen nachgeholt), aber man ist mittlerweile auf Platz 16 abgesackt. „Wir sind jetzt an einem Punkt, wo wir uns mitten im Abstiegskampf befinden, was wir eigentlich vermeiden wollten, weil jetzt der Druck kommt, gewinnen zu müssen. Was mich positiv stimmt ist, dass wir in den letzten Spielen kaum Torchancen zugelassen haben“, so Trainer Thomas Leberer. Zuletzt schwächelte vor allen Dingen die Offensive. „Im Offensivbereich müssen wir eine Lösung finden, wie wir unsere Chancen auch mal zu einem Führungstreffer nutzen" lautet die Forderung des SVL-Coaches.