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1. Mannschaft


Mit dezimiertem Kader gegen die Spfr. Dorfmerkingen

Ein intensiver Monat Oktober mit vielen hochinteressanten Spielen liegt hinter dem 1.FC Rielasingen-Arlen und nicht weniger intensiver Monat November mit Begegnungen gegen Mannschaften, die, wie die Talwiesen-Elf, als erstes Ziel haben dürften, auch in der kommenden Saison weiter in der Oberliga Baden-Württemberg spielen zu können.

Für Trainer Michael Schilling gab es zunächst noch den Blick zurück auf diesen intensiven Monat Oktober mit vielen Highlights. Vor allem das Spiel gegen die Stuttgarter Kickers habe gezeigt, wo man stehe, was noch fehle und was man besser machen könne. So habe man den Spielern gesagt, dass man aus solchen Spielen viel für die Zukunft mitnehmen könne.

Nun geht der Blick wieder nach vorne und da steht das Spiel gegen die Sportfreunde Dorfmerkingen auf dem Programm. In den letzten Tagen wurde der Kader bei den Hegauern recht schnell um einige Spieler kleiner. War gegen den FC 08 Villingen der gesamte Kader noch einsatzfähig, sieht die Personalsituation am Sonntag wesentlich angespannter aus. So fehlt weiterhin Gian-Luca Wellhäuser, der gegen die Kickers schon früh das Feld verlassen musste. Eine Diagnose steht noch aus, allerdings fürchtet man eine längere Pause, nach einem Schlag auf den Fuß. Dazu kommt noch neu der rotgesperrte Christoph Matt, der nach einem ungestümen Zweikampf in der 90. Minute die Rote Karte sah. Besonders bitter, nachdem er gerade von einer längeren Verletzungspause zurückkam und vielleicht sein Timing im Zweikampf noch nicht wie gewohnt einsetzen konnte. Wie lange er ausfallen wird, ist noch nicht bekannt. Dazu kommen mit Daniel Wehrle und Stephan Ohnmacht zwei krankgeschriebene Spieler, deren Mitwirkten wohl nicht möglich sein wird. Einzig Jonah Adrovic könnte wieder zurückkehren, aber es wird wohl wie in Linx aussehen, dass man nur auf vier Ersatzpieler zurückgreifen kann, weil man den Vertrag mit Fabian Moreno Fell vor 14 Tagen aufgelöst hatte, weil der Spieler in seine Heimat zurückkehren wollte.

Es ist also eine durchaus schwierige Situation, die aber auch der Gast, die Sportfreunde Dorfmerkingen, derzeit hinnehmen muss. So musste die Mannschaft von der Ostalb am letzten Wochenende gleich zehn Spieler ersetzen und trotzdem konnte sie dem wiedererstarkten FC Nöttingen nicht nur ein offenes Spiel entgegensetzen, sondern musste sich eigentlich sehr unglücklich geschlagen geben. Ein umstrittener Handelfmeter (verbunden mit der Ampelkarte für Maximilian Eiselt) und der Genickschlag beim 2:3 in der Nachspielzeit der Nachspielzeit.  Der Tabellenfünfzehnte, der seit sieben Jahren vom mittlerweile 70jährigen Ex-Profi Helmut Dietterle trainiert wird, hatte einen ganz schwachen Start in die Saison. Gleich vier Niederlagen zum Start setzten die Sportfreunde unter Druck, doch mit der schwäbischen Gelassenheit kam die Mannschaft wieder in die Spur und hat den Anschluss an das Mittelfeld wiederhergestellt. Und auch wenn die personelle Situation wohl nicht wirklich besser wird, ist man in Dorfmerkingen von Pessimismus weit entfernt. „Im Fußball hat man immer eine Chance und die wollen wir in Rielasingen nutzen“, so Trainer Helmut Dietterle, der noch hofft, dass fünf Spieler, die aufgrund einer Corona-Erkrankung zuletzt ausfielen, vielleicht doch noch die Reise mitmachen dürfen.

Das Spiel wird unter Verwendung der 2G-Regel durchgeführt. Es sind also nur geimpfte und genesene Zuschauer zugelassen, nachdem sich die Corana-Situation in Baden-Württemberg in den letzten Tagen verschärft hat.